Unternehmen feuerfest machen - KFT Vorstellung

KFT Kraus setzt beim „Brandschutz 4.0“ auf modernste Technik und treibt auf verschiedenen Feldern energisch die Digitalisierung voran.

Gegründet wurde sie vor mehr als 50 Jahren als kleiner Handwerksbetrieb im Herdweg in Echterdingen: Die KFT Kraus Feuerschutztechnik. Ein Familienbetrieb, der sich um den Brandschutz in den umliegenden Firmen kümmerte. Heute ist das Unternehmen, das 2013 in Marc Hornickel einen neuen Inhaber bekam und in die Echterdinger Friedrich-List-Straße umzog, zu einer Schmiede des modernen und digitalen Brandschutzes geworden. Hornickel spricht dabei gerne von „Brandschutz 4.0“ und setzt auf gezielte Digitalisierung und hochmoderne Technologie. Hornickel ist das, was man einen dynamischen Unternehmer nennen könnte. Ständig aktiv, stolz auf seine Firma, zupackend, voller Ideen und Pläne. Einer, der sich mit dem Erreichten nicht vorschnell zufrieden gibt. Wenn er erzählt, dann schwirrt einem schnell der Kopf vor lauter neuen Angeboten und Aufgaben, vor Veränderungen und Neugründungen. Deshalb der Reihe nach: Zunächst einmal macht KFT Kraus Unternehmen feuerfest. Die Firma konzipiert, liefert, installiert, kontrolliert und wartet alles für den Feuerschutz: Rauchwarnmelder, Brandabschottungen, Brandmeldeanlagen, die im Notfall automatisch Fluchttüren öffnen, Rauchabzuganlagen, Hydranten und anderes mehr. Das Spektrum reicht vom Feuerlöscher im Keller bis zum kompletten Brandschutzkonzept für Firmen oder Sprinkleranlagen in Groß-Objekten.

Bildungsgrad Leinfelden Echterdingen

Geht es um große Unternehmen, dann wird Brandschutz zu einem nennenswerten Etatposten. So müssen in einem Einkaufszentrum wie dem Gerber in Stuttgart etwa 500 Feuerlöscher bereitgestellt, andernorts mehr als einhundert Feuertüren installiert und gewartet werden. Um hier den Überblick nicht zu verlieren, arbeitet KFT mit modernster Technik und stellt diese auch ihren Kunden zur Verfügung. Über einen Online-Zugang kann zum Beispiel der Ist-Zustand aller brandschutzrelevanten Elemente bis ins kleinste Detail abgebildet und überwacht werden. Die Brandschutzbeauftragten der Unternehmen sind so immer darüber informiert, was wo wie schnell zu beheben ist. Oder: Seinen digitalen Flucht- und Rettungsplan, der Mitarbeitern sogar per Videovorschau den richtigen Fluchtweg nach draußen zeigt, kann KFT per „Fernwartung“ aktualisieren und den aktuellen Gegebenheiten anpassen – und setzt dabei immer öfter auf Drohnen. Den Zustand oder auch die Seriennummern von Brandschutzeinrichtungen detektiert die Drohne in wenigen Minuten und spart dem Kunden somit Zeit und Geld – Brandschutz 4.0 eben. Hornickel hat sein Unternehmen schon lange vor den Zeiten von Corona und Homeoffice in die digitale Zukunft geführt. Längst ist der Laptop für KFT-Mitarbeiter ein selbstverständliches und unverzichtbares „Werkzeug“. Die Digitalisierung ermöglicht es der Firma, das Auftragsvolumen mit etwa 25 Mitarbeitern effizient zu erledigen und – von der Anlagenplanung und -installation bis zur Wartung und Beratung – alles abzudecken, was es für den Brandschutz braucht. Geht es nach Hornickel, könnten es durchaus einige Mitarbeiter mehr sein, „aber der Arbeitsmarkt gibt derzeit einfach nicht mehr her.“

membarium die E-Learning Plattform

Leichter ist die Arbeit der Brandschutzexperten in den vergangenen Jahren nicht geworden: Ständig neue, schärfere Vorschriften, die Anforderungen an die Unternehmen und den Brandschutz wachsen permanent. Oft ist es da auch nötig, als Vermittler tätig zu werden und im Dialog mit den Behörden Regelungen zu suchen, die einen Betrieb – auch finanziell – nicht überfordern. Zum Beispiel dann, wenn zunächst vorgeschrieben wird, dass der Wasservorrat für die Sprinkleranlage mindestens eine Stunde lang ausreichen müsse, obwohl die Feuerwehr „um die Ecke“ zuhause und in wenigen Minuten vor Ort ist. Da tut es ein kleinerer Wasserspeicher auch. Brandschutz hat viel mit Lernen und Fortbildung zu tun: Da gilt es, Brandschutzbeauftragte und -helfer auszubilden, die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsunterweisungen zu erteilen, Mitarbeiter regelmäßig einzuweisen und weiterzubilden. Und natürlich stellt sich schnell die Frage, warum man das Thema Aus- und Weiterbildung auf den Brandschutz beschränken und nicht auch für andere Branchen und Themen anbieten solle. So entstand „Bildungsgrad“, das seine Schulungsräume in der nahe gelegenen Stadionstraße hat und dort den optimalen Rahmen für Seminare oder Teambuildingmaßnahmen bietet. Aber auch E-Learning-Einheiten werden hier immer häufiger produziert und können dann von jedem Mitarbeiter zu jedem Zeitpunkt, an jedem Ort und beliebig oft aufgerufen werden. So wird Aus- und Fortbildung flexibel, ganze Seminartage mit Anreise und Übernachtung überflüssig. Möglich sind im „Bildungsgrad“ auch Hybrid-Veranstaltungen, bei denen sich die eine Hälfte der Teilnehmer vor Ort weiterbildet, während sich die andere Hälfte aus dem Homeoffice zuschaltet. Ebenfalls hinzugekommen ist vor nicht allzu langer Zeit „membarium“, eine E-Learning-Plattform, die digitale Lernmodule für alle Bereiche und Branchen zur Verfügung stellt. So entstand zum Beispiel – um es konkret zu machen – eine Art elektronischer Campus, der den Ärzten im Land Videos und umfangreiches Anschauungsmaterial zur Weiterbildung und Spezialisierung zur Verfügung stellt. Auch Prüfungen können auf dem Campus abgelegt werden, das Ergebnis geht direkt an die Landesärztekammer. Eine neue Lernwelt, die Ärzteschaft goes digital. Da einer wie Marc Hornickel stets neue Ideen hat, ist – zu Feuerschutz, Bildungsgrad und membarium – unlängst noch eine vierte Firma gegründet worden: Die KFT Sicherheitstechnik GmbH mit Sitz in Heidelberg. Sicherheits- und Einbruchanlagen sind ihr Thema. Ein vierblättriges Kleeblatt. Aus dem bescheidenen Handwerksbetrieb ist endgültig ein erfolgreiches, zukunftssicheres Unternehmen geworden.